E-Learning, auch bekannt als Electronic Learning oder E-Lernen, umfasst alle Lernmethoden, die durch Technik unterstützt werden. Es beinhaltet die Verwendung von elektronischen Medien für Lernmaterialien und Kommunikation. In Schulen, Hochschulen und Firmen wird E-Learning immer beliebter.
Es ermöglicht es Menschen, flexibel zu lernen, ohne sich an einen bestimmten Ort oder Zeitpunkt binden zu müssen.

Schlüsselergebnisse
- Es bezeichnet alle Lernformen, die durch elektronische Medien unterstützt werden
- E-Learning umfasst die Präsentation von Lernmaterialien und die Kommunikation im Lernprozess
- Elemente sind in Bildungseinrichtungen und Unternehmen weit verbreitet
- Es ermöglicht flexibles und ortsunabhängiges Lernen
- Multimedialität, Interaktivität und Multimodalität prägen moderne Konzepte
Definition und Begriffsbestimmung
E-Learning, auch bekannt als elektronisches Lernen, ist ein vielseitiger Begriff. Es gibt keine einheitliche Definition. Stattdessen wird es durch verschiedene Aspekte beschrieben. Dazu zählen Multimedialität, Multimodalität, Interaktivität und Multicodalität.
Multimedialität, Multimodalität, Interaktivität und Multicodalität
Multimedialität nutzt verschiedene Medien wie Bilder, Texte und Videos. Multimodalität kombiniert verschiedene Sinneskanäle, zum Beispiel visuelle und akustische Elemente. Interaktivität erlaubt es den Lernenden, aktiv mit den Inhalten zu interagieren. Multicodalität bietet Inhalte in verschiedenen Formaten wie Text, Grafiken oder Audiodateien.
Es ist komplex und vielschichtig. Es geht über die Nutzung von Computern hinaus. Ziel ist es, Lernen durch moderne Technologien zu bereichern und effektiv zu gestalten.
“E-Learning ermöglicht Lernenden, Mitarbeitern und selbstständig Lernenden größere Freiheit bei der Wahl, wie sie Lerninhalte erhalten und darauf reagieren.”
Verschiedene Formen
Es gibt viele Arten, jede mit ihren eigenen Vorteilen. Dazu gehören Blended Learning, virtuelle Klassenzimmer, virtuelle Lehre, Learning Communities und computergestütztes kooperatives Lernen.
Blended Learning
Blended Learning kombiniert Präsenzunterricht mit Online-Lernen. So profitieren Lernende von direktem Austausch und Flexibilität. Präsenzveranstaltungen vermitteln Wissen, Online-Lernen vertieft es.
Virtuelle Klassenzimmer (Virtual Classroom)
Präsenzveranstaltungen können als Webinare stattfinden. Alle Teilnehmenden sind gleichzeitig online. Sie tauschen sich via Audiokanal, Chat und Video aus.
Virtuelle Lehre
Neben Blended Learning gibt es reine Online-Angebote. Diese umfassen Lernprogramme, virtuelle Präsenzveranstaltungen und Selbstlernphasen. Beispiele sind MOOCs oder Online-Studiengänge.
Learning Communities
In Learning Communities tauschen sich Lernende aus. Sie entwickeln Inhalte und führen Projekte durch. Foren oder Wikis sind dabei oft die Plattformen.
Computer-Supported Cooperative Learning
Bei computergestütztem kooperativem Lernen arbeiten Lernende zusammen. Sie nutzen Tools wie Foren, Chats und Videokonferenzen.
Vorteile
Es bietet viele Vorteile gegenüber traditionellem Lernen. Zum Beispiel ist es flexibler und unabhängig von Zeit und Ort. Es ermöglicht auch bessere Lernerfolge durch individuelles Lernen. Zudem spart es Kosten und bietet immer gleich gute Qualität.
Eine Studie auf LinkedIn zeigte, dass 94% der Nutzer länger bei ihrem Job bleiben würden, wenn sie mehr Lernmöglichkeiten hätten. Das zeigt, wie wichtig Weiterbildung für Mitarbeiter ist und kann hier eine große Rolle spielen, außerdem ist es für das Unternehmen günstiger, wenn die Weiterbildung digital stattfinden kann und die Mitarbeiter keine zusätzlichen Reisekosten verursachen.
Es hilft auch, die Motivation und Bindung der Mitarbeiter zu stärken. Eine Umfrage zeigte, dass Kombinationen aus Online- und Offline-Lernen motivierender sind als nur Präsenzschulungen.
Digitale Lernplattformen wie Masterplan nutzen Spielelemente, um die Motivation zu steigern. Lernende können Punkte für Lektionen sammeln und sich messen.
Der Einsatz von E-Learning bringt viele Vorteile. Von flexiblerem Lernen bis zur Stärkung der Mitarbeiterbindung. Fast 80% der Personalverantwortlichen sehen verschiedene Lernformate als wichtig für Weiterbildung an.
Welche Techniken kommen zum Einsatz?
Im Bereich des E-Learning werden viele digitale Technologien und Methoden genutzt. Sie machen das Lernen effizienter und interaktiver. Zu den beliebten Techniken gehören:
Web-based Trainings (WBTs)
Web-based Trainings sind interaktive Lerneinheiten im Internet. Dies geschieht auf interaktive Weise und bezieht mehrere Sinne und Lernfähigkeiten mit ein, sodass sich das Wissen unter anderem durch klassisches Lesen, Visualisierungen per Bild oder Video, auditive Verständnis Vermittlung oder praktische Aufgaben etwa im Multiple-Choice-Prinzip oder anhand von Fallbeispielen ausbilden und langfristig sichern lässt. Durch das Setzen verschiedener Reize und Impulse bilden sich im Gehirn weit vernetzte Verknüpfungen, die dir ein 360-Grad-Gesamteindruck des Gelernten vermitteln, sodass du nicht nur bloße Inhalte wiedergeben, sondern durch tiefes Verständnis das Gelernte anwenden und adaptieren kannst.
WBTs bieten eine flexible Lernumgebung. Sie ist jederzeit und überall zugänglich.
Learning-Management-Systeme (LMS)
Learning-Management-Systeme, auch Lernplattformen genannt, helfen, Lernmaterialien zu verteilen. Sie ermöglichen Kommunikation durch Foren und Chats. So werden Lernaktivitäten organisiert und verwaltet.
E-Learning-Technik | Beschreibung |
---|---|
Lernvideos (Videos) | Kurze Lernvideos zur Vermittlung von Inhalten, die einzeln oder als Teil von Webinaren oder Web-Based Trainings eingesetzt werden können. |
Webinare | Live-Onlinevorträge mit Interaktionsmöglichkeiten für Teilnehmer, wie Diskussionen und Fragen. |
Podcasts | Audio-Beiträge, die flexibel konsumiert werden können und Wissenstransfer in verschiedenen Themenbereichen ermöglichen. |
Blended Learning | Kombination von Präsenzveranstaltungen und digitalen Lernmethoden für ein ganzheitliches Lernerlebnis. |
Es ermöglicht Lehrenden, Kursinhalte zu erstellen, die Teilnahme der Lernenden zu verfolgen und ihre Leistungen zu bewerten. LMS unterstützt verschiedene Lernmodalitäten, wie selbstgesteuertes Lernen oder lehrergeleitete Schulungen, und kann auch in hybriden Lernumgebungen eingesetzt werden. Es bietet zudem Funktionen wie Quizze, Diskussionsforen und die Analyse von Lerndaten, um das Lernen zu personalisieren und die Zusammenarbeit zwischen Lernenden zu fördern.

Bedeutungswandel
Der Begriff “E-Learning” hat sich stark verändert. Früher bedeutete er nur Trainingsprogramme auf CD-ROM oder DVD. In den 1990er Jahren kamen webbasierte Trainings (WBTs) ins Internet.
Ab den 2000er Jahren kam E-Learning 2.0. Damit begann die aktive Nutzung des Internets für Kollaboration und Inhaltserschaffung.
Heute gibt es viele verschiedene Formen und Methoden. Dazu gehören:
- Blended Learning, eine Mischung aus Präsenzunterricht und digitalen Lerninhalten
- Virtuelle Klassenzimmer, wo Lernende und Lehrende gleichzeitig interagieren
- Virtuelle Lehre, bei der alles digital stattfindet
- Learning Communities, wo Lernende zusammen Wissen teilen und erarbeiten
- Computer-Supported Cooperative Learning, nutzt digitale Werkzeuge für Gruppenarbeit
Dieser Wandel zeigt, wie wichtig das Internet für Lehren und Lernen geworden ist. bedeutungswandel e learning hat sich zu einem vielfältigen, technologiegestützten Lernsystem entwickelt.
“Der Begriff E-Learning hat sich von einer einfachen computergestützten Lernform zu einem vielfältigen, technologiegestützten Ökosystem des Lernens entwickelt.”
E-Learning in der Praxis
E-Learning gibt es in verschiedenen Formen. Manche sind synchron, andere asynchron. Synchrones E-Learning findet in Echtzeit statt. Lernende und Lehrende können direkt miteinander interagieren.
Beim asynchronen E-Learning arbeiten Lernende selbstständig. Sie können die Inhalte zu einem Zeitpunkt abarbeiten, der für sie am besten ist.
7 Arten
Zu den wichtigsten Formen zählen:
- Blended Learning: Eine Kombination aus Präsenzlernen und Online-Phasen
- Webbasiertes Lernen (Web-based Trainings): Internetbasierte Lerneinheiten
- Computerbasiertes Lernen: Lernen mit interaktiven Programmen am Computer
- Mobiles Lernen: Lernen über mobile Endgeräte wie Smartphones und Tablets
- Massive Open Online Courses (MOOCs): Offene Online-Kurse mit großen Teilnehmerzahlen
- Videotutorials: Erklärvideos zur Vermittlung von Lerninhalten
- Podcasts: Audio-/Videopodcasts als Lernressource
Diese Formate unterscheiden sich in Interaktionsgrad, Zeitbindung und Zielgruppen.
Vorteile von E-Learning für Unternehmen
Es verbessert die Weiterbildung in Unternehmen erheblich. Eine Studie aus dem Jahr 2022 zeigt, dass 91,8% der Firmen in der DACH-Region E-Learning nutzen. Sie verwenden es für Schulungen und Entwicklungsprogramme.
Ein großer Vorteil ist die Kosteneinsparung. Digitale Lernlösungen sparen Kosten für Präsenzschulungen. Dazu gehören Raummieten, Reisekosten und die Kosten für externe Trainer. E-Learning ist zudem skalierbar, was Firmen aller Größen zugutekommt. Die Mitarbeiter können sich die Weiterbildung oft auch zeitlich besser einteilen.
- Es bietet individualisierte Lernformate. Diese berücksichtigen die unterschiedlichen Lerntempi und -präferenzen im Team.
- 86,3% der Firmen sagen, dass E-Learning die Mitarbeiterbindung und den Wissenserhalt verbessert.
- Dank digitaler Lernplattformen können Fortschritte und Kompetenzen der Mitarbeiter leicht verfolgt werden.
Für internationale Unternehmen bietet dies große Vorteile. Multilinguale Lernprogramme sorgen für einheitliche Schulungsstandards. Interaktive Inhalte wie Videos und Infografiken erhöhen die Wissensvermittlung und Lernmotivation.
Es hilft auch dabei, Talente anzuziehen und zu binden. Moderne Weiterbildungsoptionen sind ein wichtiger Anreiz für Fachkräfte in einem wettbewerbsintensiven Markt.
“E-Learning ist für 8 von 10 Unternehmen in Deutschland relevant und wird von 71% bewusst genutzt. Zeitliche Flexibilität und Ortsunabhängigkeit gelten dabei als die größten Vorteile.”
Fazit
In den letzten Jahren ist E-Learning sehr wichtig geworden. Es hilft bei der Weiterbildung in Unternehmen. E-Learning bietet Flexibilität, personalisiertes Lernen und spart Kosten.
Es gibt viele Arten, wie Blended Learning und virtuelle Klassenzimmer. Diese Formen passen sich den Bedürfnissen der Lernenden an. Studien beweisen, dass E-Learning den Lernerfolg verbessert und umweltfreundlicher ist als Präsenzveranstaltungen.
Der Trend wächst weiter. Viele Unternehmen und Bildungseinrichtungen nutzen digitale Lernformate. Sie erreichen ihre Lernziele effizienter und erfolgreich.