Informelle Bildung bedeutet, dass wir durch Erfahrungen im Alltag lernen. Wir nehmen Haltungen, Werte und Fähigkeiten von Menschen in unserer Umgebung an. Dazu gehören Familie, Nachbarn und die Zeit im Büro oder beim Spielen.
Im Gegensatz dazu ist formale Bildung das Lernen in Schulen und Universitäten. Non-formale Bildung hingegen bezieht sich auf Lernangebote außerhalb des Schulcurriculums. Diese Formen der Bildung helfen uns, persönlich und sozial zu wachsen.

Zentrale Erkenntnisse
- Informelle Bildung umfasst lebenslange Lernprozesse, die außerhalb formaler Institutionen stattfinden.
- Im Gegensatz zur formalen Bildung im staatlichen System, findet sie im Alltag, in der Familie, im Freundeskreis und in der Freizeit statt.
- Informelles Lernen gewinnt zunehmend an Bedeutung, da geschätzt wird, dass 70-90% der Lernprozesse Erwachsener außerhalb von Bildungsinstitutionen erfolgen.
- Sie kann zu einer Vertiefung und Erweiterung von Kompetenzen führen, die im formalen Bildungssystem erworben wurden.
- Informelles Lernen trägt zum lebenslangen Lernen bei und ist ein wesentlicher Bestandteil der modernen Lerngesellschaft.
Definition
Informelle Bildung findet im Alltag statt. Sie passiert in der Familie, am Arbeitsplatz oder in der Freizeit. Es handelt sich um Lernprozesse, die nicht in Schulen stattfinden und keine Zertifikate erfordern.
Informelles Lernen kann gezielt sein. Aber meistens passiert es ohne Absicht.
Vergleich zwischen formaler und non-formaler Bildung
Formale Bildung findet in Schulen und Universitäten statt. Non-formale Bildung findet außerhalb des Curriculums statt, zum Beispiel in der Jugendarbeit. Informelle Bildung ergänzt diese beiden Formen.
Sie unterstützt den lebenslangen Lernprozess.
Bildungsform | Beschreibung | Beispiele |
---|---|---|
Formale Bildung | Bildungsprozesse durch das staatliche Bildungssystem von der Grundschule bis zur Universität, einschließlich Programme zur technischen und beruflichen Bildung. | Schulen, Universitäten, Berufsausbildung |
Non-formale Bildung | Bildungsformen außerhalb des formalen Curriculums, zur persönlichen und sozialen Bildung, um bestimmte Fähigkeiten und Kompetenzen zu verbessern. | Jugendarbeit, Volkshochschulen, Weiterbildungskurse |
Informelle Bildung | Nicht-organisierter Lernprozess, der im Alltag, in der Familie, am Arbeitsplatz oder in der Freizeit stattfindet. | Lernen in der Familie, im Freundeskreis, durch Medien und Literatur |
Informelle Bildung bezieht sich auf lebenslange Lernprozesse, in denen Menschen Haltungen, Werte, Fähigkeiten und Wissen aus der eigenen Umgebung erwerben.
Bedeutung und Rolle
Die informelle Bildung ist sehr wichtig für unser Leben. Sie findet oft im Alltag statt, zum Beispiel am Arbeitsplatz oder in der Familie. Informelles Lernen hilft uns, besser zu lernen und in der modernen Welt mitzufunktionieren.
Im Gegensatz zur formellen Bildung, die in Schulen stattfindet, passiert informelles Lernen spontan. Es findet überall statt, ohne dass wir uns bewusst darum bemühen. In den letzten Jahren ist informelles Lernen wegen neuer Technologien und Veränderungen in der Arbeit und im Privatleben noch wichtiger geworden.
Es ist gut, wenn wir sowohl formelle als auch informelle Bildung nutzen. Informelles Lernen ermöglicht uns, selbstständig zu lernen und in einer lernförderlichen Umgebung zu sein. Die Ergebnisse unseres informellen Lernens werden auch anerkannt. Formalen Bildung fehlt oft die Flexibilität, die informelle Bildung bietet.
Kennzahl | Wert |
---|---|
Anteil des informellen Lernens an allen Lernprozessen | 60-70% |
Geschätzte Teilnehmerzahl an non-formalen und informellen Bildungsangeboten | Mehrere Millionen |
Informelle Bildung ist ein Schlüssel für lebenslang Lernen und Kompetenzentwicklung. Sie schließt Lücken der formalen Bildung und erfüllt individuelle Lernbedürfnisse besser.
Beispiele im Alltag
Informelles Lernen passiert überall. Das gilt für zu Hause, bei Freunden oder in der Freizeit. Diese Lernmomente sind wichtig für uns, um zu wachsen und zu lernen.
Lernen in der Familie, im Freundeskreis und in der Freizeit
Zuhause lernen wir praktische Dinge, wie Handwerk oder Kochen. Bei Freunden tauschen wir Ideen aus und verstehen die Welt besser. Auch beim Sport oder Reisen lernen wir Neues.
Selbstgesteuertes Lernen durch Medien und Literatur
Wir lernen auch, wenn wir uns selbstständig mit Themen beschäftigen. Das kann durch Bücher, Internet oder Dokumentationen sein. So können wir unsere Interessen vertiefen und Wissen erweitern.
“Informelle Bildung ist ein lebenslanger Prozess, der überall und jederzeit stattfinden kann – vom Elternhaus bis hin zur Freizeit.”
Vorteile und Herausforderungen
Informelles Lernen hat viele Vorteile. Es hilft Lernenden, sich selbst zu motivieren und aktiv zu lernen. Sie können ihre Interessen und Fähigkeiten gezielt verbessern. Das fördert ihre Motivation und Selbststeuerung.
Ein großer Nachteil ist die Heterogenität der Lerngruppen. Außerhalb von Schulen ist es schwieriger, den Lernfortschritt zu kontrollieren. Lernende lernen oft in unterschiedlichen Tempi und mit verschiedenen Schwerpunkten.
Um informelles Lernen zu fördern, müssen wir sie unterstützen. Sie sollte in formale Bildungsangebote integriert werden. So wird informelles Lernen ein wichtiger Teil der Bildungslandschaft.
Vorteile informeller Bildung | Herausforderungen informeller Bildung |
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Um informelle Bildung zu fördern, müssen wir sie unterstützen. Sie sollte in formale Bildungsangebote integriert werden. So wird informelles Lernen ein wichtiger Teil der Bildungslandschaft.

Informelle Bildung für eine nachhaltige Entwicklung
Informelle Bildung ist sehr wichtig für die nachhaltige Entwicklung. Sie ist lebensweltorientiert und erreicht Menschen im Alltag. So schafft sie ein Bewusstsein für nachhaltige Entwicklung und lehrt, wie man aktiv werden kann.
Bedeutung für nachhaltige Entwicklung
Experten sagen, dass die Nachfrage nach non-formaler Bildung gestiegen ist. Es gibt mehr Zusammenarbeit zwischen non-formalen und formalen Bildungsbereichen. Dies macht die Bildung einfacher und formaler.
Strategien zur Förderung für nachhaltige Entwicklung
Es gibt verschiedene Wege, informelle Bildung für die Nachhaltigkeit zu fördern:
- Schaffen von Freiräumen für informelle Bildung
- Vernetzung von Akteuren aus verschiedenen Bildungsbereichen
- Entwicklung von Finanzierungsmodellen für die Förderung informeller Bildung für BNE
- Aufbau von Interessenvertretungen für non-formale BNE-Anbieter
- Öffentliche Kampagnen zum Marketing von BNE, um eine umfassende Transformation der Gesellschaft zu erreichen
Durch diese Schritte kann das Potenzial der informellen Bildung für eine nachhaltige Entwicklung besser genutzt werden.
Kompetenzentwicklung
In unserer Wissensgesellschaft ist informelle Bildung sehr wichtig. Sie hilft uns, Schlüssel- und Alltagskompetenzen zu erlernen. Im Gegensatz zur formellen Bildung, die in Schulen stattfindet, lernen wir im Alltag. Wir lernen in der Familie, bei Freizeitaktivitäten oder am Arbeitsplatz.
Eine Studie aus dem Jahr 2012 zeigt, dass informelle Bildung sehr wertvoll ist. Sie ergänzt formelle und nicht-formale Bildung. Aktivitäten wie Sport oder Hobbys helfen uns, Teamfähigkeit und Kreativität zu entwickeln.
Informelles Lernen in der Familie fördert auch soziale und kulturelle Kompetenzen. Kinder und Jugendliche lernen Werte und Verhaltensweisen. Diese sind wichtig für ihre Persönlichkeitsbildung und gesellschaftliche Integration.
Formale Bildung | Informelle Bildung | Nicht-formale Bildung |
---|---|---|
Lernen in Bildungsinstitutionen mit Curriculum und Zertifizierung |
Selbstgesteuertes Lernen im Alltag ohne Curriculum und Zertifikate |
Zielgerichtetes Lernen nach strukturiertem Plan, ohne Zertifizierung |
Informelle Bildung ist sehr wichtig für die Kompetenzentwicklung. Ihre Förderung wird immer wichtiger. Sie hilft uns, unsere Fähigkeiten zu entwickeln und die Gesellschaft zu stärken.
“Informelle Bildung ist ein Schlüsselfaktor für den Erwerb von Schlüsselkompetenzen, die für eine erfolgreiche Teilhabe an der Wissensgesellschaft unerlässlich sind.”
Lebenslanges Lernen
Informelles Lernen ist ein wichtiger Teil unseres Lebens. Es hilft uns, ständig zu lernen. Um es voll auszuschöpfen, müssen wir es besser in unsere Gesellschaft integrieren. Es ist wichtig, dass wir alle Formen der Bildung miteinander verbinden.
Dadurch können wir alle Lernfortschritte anerkennen und fördern. So profitieren wir von allen Bildungsbereichen.
Integration in die moderne Lerngesellschaft
Eine Studie zeigt, dass informelles Lernen aus unserem Alltag kommt. Dazu gehören Familie, Arbeit und Freizeit. Im Gegensatz dazu ist non-formale Bildung gezielt organisiert, zum Beispiel in der Jugendarbeit.
Beide Arten der Bildung ergänzen sich. Sie stärken den Lernprozess zusammen mit der formalen Bildung.
Um informelle Bildung in unserer Gesellschaft zu fördern, müssen wir:
- Die Verbindungen zwischen verschiedenen Bildungsbereichen stärken
- Kompetenzen und Erfahrungen aus allen Bereichen anerkennen und fördern
- Angebote schaffen, die informelles Lernen unterstützen
Dann können wir lebenslanges Lernen in einer integrativen Lerngesellschaft besser fördern.
“Informelles Lernen begleitet uns ein Leben lang und ist daher ein entscheidender Bestandteil des lebenslangen Lernens.”
Fazit
Informelle Bildung ist sehr wichtig für unser Leben. Sie hilft uns, ständig zu lernen und neue Fähigkeiten zu erlernen. Sie unterstützt uns dabei, nachhaltig zu leben.
Diese Art des Lernens findet überall statt. Ob in der Familie, bei Freizeitaktivitäten oder durch Medien. Es bietet uns die Chance, viel zu lernen und zu wachsen.
Wenn wir informelle Bildung besser anerkannt und mit der formalen Bildung verbinden, profitieren wir doppelt. So kann das Bildungssystem besser auf die Bedürfnisse der Menschen eingehen. Dieses Zusammenspiel ist wichtig, um eine moderne Gesellschaft zu schaffen.