Resveratrol gehört zu den Polyphenolen und ist ein Phytoalexin. Es hat starke antioxidative Eigenschaften. 1939 wurde es in Japan aus Weißem Germer entdeckt.

Der Name kommt von der Verwandtschaft zu Resorcinolen und dem Gattungsnamen Veratrum. Es kommt in vielen Pflanzen vor, besonders in Weintrauben und Rebstock. Auch in Himbeeren, Maulbeeren, Erdnüssen und dem Japanischen Staudenknöterich findet man es.

Wichtige Erkenntnisse

  • Es ist ein antioxidatives Polyphenol, das natürlich in vielen Pflanzen vorkommt
  • Es wurde erstmals 1939 in Japan aus der Heilpflanze Weißer Germer isoliert
  • Der Name leitet sich von der chemischen Struktur und dem Vorkommen in Pflanzen ab
  • Resveratrol findet sich hauptsächlich in der Haut von Weintrauben und Teilen des Rebstocks
  • Weitere natürliche Quellen sind Beeren, Erdnüsse und der Japanische Staudenknöterich

Was ist Resveratrol?

Es ist ein weißer, kristalliner Feststoff. Er löst sich gut in Alkohol und Ölen, aber weniger in Wasser. Es ist ein Stilbenoid, ein Derivat des Stilbens. In Pflanzen wird es durch das Enzym Stilbensynthase hergestellt.

Es gibt trans- und cis-Isomer von Resveratrol. Die trans-Form ist stabilere.

Eigenschaften und chemische Struktur

Es ist ein Polyphenol, ein natürlicher Abwehrstoff von Pflanzen. Es hilft als Antioxidans und Entzündungshemmer. Man findet es in Weintrauben und Himbeeren.

In Laborstudien zeigt Resveratrol, dass es Langlebigkeitsgene aktivieren kann. Es hat auch krebshemmende und entzündungshemmende Eigenschaften.

Geschichte und Namensgebung

1939 entdeckte Michio Takaoka in Japan Resveratrol. Er fand es in der Heilpflanze Weißer Germer. Der Name kommt von Resorcinolen, Veratrum und “-ol” für Alkohole.

Chemische Eigenschaften Struktur Herkunft Namensherkunft
Resveratrol ist ein weißer, kristalliner Feststoff, der gut in Alkohol und Ölen, aber weniger in Wasser löslich ist. Resveratrol ist ein Stilbenoid, ein Derivat des Stilbens. Resveratrol wird in Pflanzen unter Einwirkung des Enzyms Stilbensynthase produziert. Der Name Resveratrol setzt sich aus Resorcinolen, dem Gattungsnamen Veratrum und der Endung “-ol” für Alkohole zusammen.

“Resveratrol ist ein Polyphenol, das als Antwort auf Stress in Pflanzen produziert wird und als Antioxidans und Entzündungshemmer dient.”

Vorkommen

Resveratrol ist ein Polyphenol aus der Stilben-Gruppe. Dieses Polyphenol kommt in vielen Pflanzen vor, besonders in Weintrauben, Beeren und Nüssen. Es schützt Pflanzen vor Parasiten und Umweltstress.

Es wurde 1939 in Japan entdeckt. 1976 fand man es auch in Weintrauben. Der “Französische Paradox” erklärt, warum Franzosen weniger Herz-Kreislauf-Erkrankungen haben. Das liegt am Vorkommen dieses Polyphenols in Rotwein.

Resveratrol in Rotwein
Das Bild zeigt eine realistische Landschaft mit Weinbergen, einem Glas Rotwein, einer Weinflasche und Trauben auf einem rustikalen Holztisch, beleuchtet von warmem Sonnenlicht.

Natürliche Quellen

Rotwein, Maulbeeren und Erdnüsse enthalten Resveratrol. Rotwein hat etwa 0,27 mg pro 100 ml. Roséwein hat 0,12 mg und Weißwein nur 0,04 mg. Schaumweine haben nur 0,009 mg.

Der Japanische Staudenknöterich hat einen hohen Gehalt dieses Polyphenols. Die EFSA empfiehlt 150 mg pro Tag. Bis zu 500 mg sind sicher, ab 5.000 mg können Nebenwirkungen auftreten.

Lebensmittel Resveratrolgehalt (mg/100 ml)
Rotwein 0,27
Roséwein 0,12
Weißwein 0,04
Schaumwein 0,009

Der Gehalt in Trauben ist höher, wenn man Samen verwendet. Samenlose Traubenfleisch hat weniger enthalten.

Lebensmittel

Resveratrol findet man nicht nur in Weintrauben und Rebstockteilen. Es gibt ihn auch in Himbeeren, Maulbeeren, Pflaumen und Erdnüssen. Der Gehalt hängt von der Herkunft und Verarbeitung ab.

Wein und Traubensaft

Rotwein hat viel mehr Resveratrol als Weißwein oder Rosé. Besonders Pinot Noir und St. Laurent sind reich an Resveratrol. Sie können bis zu 14,3 Milligramm pro Liter enthalten.

Weißweine und Rosés haben mehr cis-Resveratrol als Rotweine.

Getränk Resveratrolgehalt
Rotwein 0,361-1,972 mg/l
Weißwein 0-1,089 mg/l
Rosé 0,29 mg/l
Bier 1,34-77,0 µg/l
Traubensaft (rot) bis zu 0,11 mg/100 ml

Der Gehalt in Getränken ist sehr unterschiedlich. Man findet Resveratrol auch in dunkler Schokolade, Erdnüssen und Äpfeln.

Antioxidantien

Dieses Antioxidans gehört zu den sekundären Pflanzenstoffen, speziell den Polyphenolen. Als Antioxidans schützt es Pflanzen vor Umweltstress und Schädlingen. Bei Menschen neutralisiert es freie Radikale und hemmt Entzündungen. Viele Studien bestätigen seine starke antioxidative Wirkung.

Deswegen wird Resveratrol auch in der Hautpflege verwendet. Es schützt die Haut vor UV-Strahlung und oxidativem Stress.

Resveratrol findet man in verschiedenen Pflanzen, wie:

  • Peanuts
  • Himbeeren
  • Blaubeeren
  • Rotwein

Der japanische Staudenknöterich (Reynoutria japonica) hat die höchsten Resveratrol-Gehalte aller Pflanzen.

Studien zeigen, dass 350 mg Resveratrol den LDL-Cholesterin-Spiegel um 20 % senken kann. Außerdem senkt es den systolischen Blutdruck um 11,9 %, wenn man täglich 150 mg nimmt. Es kann auch die Insulinsensitivität und Insulinausschüttung bei Diabetes verbessern.

“Resveratrol kann die Bildung von Beta-Amyloidplättchen im Gehirn verringern, was als Hoffnung bei der Alzheimer-Krankheit angesehen wird.”

Resveratrol ist ein vielseitiges Antioxidans. Es beeinflusst nicht nur die Hautalterung, sondern auch viele andere gesundheitliche Probleme positiv.

Wirkung

Es ist ein Polyphenol, das vielversprechende Eigenschaften hat. Es wirkt stark antioxidativ und kann freie Radikale bekämpfen. Außerdem hat es entzündungshemmende und sogar krebshemmende Wirkungen.

Bioverfügbarkeit

Leider ist die Bioverfügbarkeit von Resveratrol im Körper gering. Wenige Mengen erreichen die Zielgewebe. Die Verwendung von Nanotechnologie zur Steigerung der Bioverfügbarkeit hat bislang nicht funktioniert.

Hohe Dosen können Magen-Darm-Probleme verursachen. Es ist wichtig, die empfohlene Menge nicht zu überschreiten. Bei Medikamenteneinnahme sollte man immer den Arzt konsultieren.

Eigenschaft Wert
Antioxidative Wirkung Sehr stark
Entzündungshemmende Wirkung Nachgewiesen
Krebshemmende Wirkung In Studien gezeigt
Bioverfügbarkeit Eher gering
Empfohlene Tagesdosis Unter 2-5 Gramm

“Resveratrol zeigt vielversprechende Wirkungen, aber die Bioverfügbarkeit ist eine Herausforderung, die noch weiter erforscht werden muss.”

Forschung

Die Forschung zu Resveratrol hat viele biologische Wirkungen gefunden. Dazu zählen die Aktivierung von Langlebigkeitsgenen und antioxidative Eigenschaften. Es gibt auch Hinweise auf eine mögliche Wirkung gegen Krankheiten.

Leider konnte die Wirksamkeit in Menschenstudien nicht bestätigt werden. Viele Studien basieren auf Zellkulturen und Tierversuchen. Die Übertragbarkeit auf den Menschen ist noch unklar.

Es gab auch Fälle von Betrug in der Resveratrol-Forschung. Der Forschungsstand ist daher noch nicht vollständig.

Eine Studie aus 2014 warnt vor der medizinischen Wirkung von Resveratrol. In einer anderen Studie musste die Therapie wegen schweren Nebenwirkungen abgebrochen werden.

Trotz hoher Umsätze in den USA mit Resveratrol-Nahrungsergänzungsmitteln gibt es wenige klare Daten. Synthetisches trans-Resveratrol ist seit 2016 in der EU zugelassen.

Neueste Studien zeigen, dass es Entzündungsmarker um 80% reduzieren kann. Eine zusätzliche Substanz verringert den Effekt um 17%.

Die gesundheitsfördernden Wirkungen von Resveratrol sind noch nicht vollständig bekannt. Weitere Forschung ist nötig, um die Wirkung besser zu verstehen.

Resveratrol Forschung
Das Bild zeigt einen Wissenschaftler im Labor, der eine Reihe von Reagenzgläsern mit roter Flüssigkeit untersucht. Im Hintergrund sind Weintraubenpflanzen zu sehen, was auf eine Forschung bezüglich Resveratrol hinweist.

Das Leibniz-Institut für Lebensmittel-Systembiologie an der Technischen Universität München forscht über Lebensmittelinhaltsstoffe wie Resveratrol. Die Leibniz-Gemeinschaft umfasst 96 Forschungseinrichtungen mit 20.000 Mitarbeitern, darunter 10.000 Wissenschaftler.

Knochen

Einige Studien zeigen, dass Resveratrol den Knochenstoffwechsel verbessern kann. Es erhöht bestimmte Knochenbiomarker. Doch es wirkt sich nicht auf alle Knochenparameter aus.

Die genauen Wege, wie es Knochenbildung beeinflusst, sind noch nicht klar. Es braucht mehr Forschung.

Eine Studie in Dänemark fand, dass Resveratrol die Knochengesundheit verbessert. 66 Männer mit Metabolischem Syndrom nahmen an der Untersuchung teil. Sie erhielten entweder 150 mg oder 1000 mg Resveratrol täglich für 16 Wochen.

Nach der Studie zeigte sich bei den Männern, die 1000 mg Resveratrol bekamen, eine 2,6%ige Steigerung des Knochenmineralgehalts. Das war im Vergleich zu denen ohne Resveratrol.

In einer weiteren Studie wurden 74 Männer mit einem Durchschnittsalter von 50 Jahren untersucht. Sie erhielten 500 mg, 75 mg Resveratrol oder ein Placebo. Nur die Gruppe mit der hohen Dosis zeigte eine leichte Steigerung der Knochendichte.

Diese Steigerung war jedoch nur in der Wirbelsäule zu sehen. Die anderen Knochenbereiche blieben unbeeinflusst. Die Gruppe mit der hohen Dosis hatte auch mehr alkalische Phosphatase im Blut.

Ein neueres Forschungsergebnis aus 2020 untersuchte die Wirkung von Resveratrol auf die Knochenbildung. Die Ergebnisse waren positiv. Es förderte die Knochenbildung durch die Steigerung der Zellproliferation und -differenzierung.

Die Studien zeigen, dass Resveratrol den Knochenstoffwechsel verbessern kann, besonders bei hoher Dosis. Doch die genauen Mechanismen und langfristigen Effekte müssen weiter erforscht werden.

Langlebigkeit

Obwohl es vielversprechend in Zellkultur- und Tierversuchen aussah, fanden klinische Studien am Menschen keine klaren Beweise. Metaanalysen von 2011 und 2012 fanden keine Beweise für eine positive Wirkung von Resveratrol auf die Langlebigkeit.

Hohe Dosen von Resveratrol, wie in Nahrungsergänzungsmitteln, brachten keine nennenswerten Ergebnisse. Der Forschungsstand zu anti-aging Eigenschaften ist also noch nicht eindeutig.

Studien zeigen jedoch, dass Resveratrol positive Effekte hat, die mit einer längeren Lebensspanne in Verbindung gebracht werden. Es hat antioxidative, entzündungshemmende und krebsverhindernde Eigenschaften. Resveratrol aktiviert auch “Langlebigkeitsgene”, die für die Lebensverlängerung wichtig sind.

“Resveratrol hat das Potenzial, die Lebensspanne zu verlängern, aber der endgültige Beweis steht noch aus.”

Trotz vielversprechender Forschungsergebnisse in Bezug auf Lebensverlängerung und Lebenserwartung, bleibt die Frage nach der tatsächlichen Wirksamkeit offen. Weitere klinische Studien sind nötig, um die Auswirkungen von Resveratrol auf die menschliche Langlebigkeit zu klären.

Resveratrol und Langlebigkeit
Das Bild zeigt eine malerische Weinberglandschaft bei Sonnenuntergang, in der Weinreben mit dunkelblauen Trauben im Vordergrund zu sehen sind, mit dem Wort “Resveratrol” in der Mitte platziert.

Krebs

Es gibt vielversprechende Studien über Resveratrol und Krebs. Doch wir brauchen noch mehr Beweise aus Menschenstudien. Es könnte Krebs hemmen, indem es bestimmte Proteine beeinflusst. Aber wir müssen noch warten, bis wir den Beweis haben.

Eine Studie an Mäusen zeigt, dass Resveratrol Darmkrebs reduzieren kann. Eine kleine Menge war effektiver als eine große. Mäuse mit fettiger Ernährung und wenig Resveratrol hatten weniger Krebs.

Die Ergebnisse zeigen, dass manchmal weniger mehr ist. Eine niedrige Dosis Resveratrol war effektiver als eine hohe. Ähnlich verhält es sich bei anderen Pflanzenstoffen.

Um Resveratrol für Menschen zu nutzen, brauchen wir mehr Studien. Es könnte bei der Krebsprävention helfen, besonders mit gesunder Ernährung.

Resveratrol Wirkungen Beschreibung
Antioxidative Wirkung Resveratrol ist ein starkes Antioxidans. Es schützt Zellen vor Schäden.
Anti-inflammatorische Wirkung Resveratrol kann Entzündungen reduzieren. Es beeinflusst entzündungsfördernde Stoffe.
Antiproliferative Wirkung Resveratrol kann Krebszellen stoppen. Es fördert den Zelltod in Krebszellen.
Antiangiogene Wirkung Resveratrol kann neue Blutgefäße in Tumoren verhindern.

Neurologische Studien

Resveratrol ist ein Polyphenol, das in der Natur vorkommt. Es wird untersucht, ob es Schäden nach Ischämie wie Schlaganfall oder Hirntrauma verhindern kann. Auch seine Wirkung auf die kognitive Funktion ist ein Forschungsthema.

Eine Studie mit 27.860 Teilnehmern aus 40 Ländern fand interessante Ergebnisse. Etwa jeder sechste Teilnehmer erlebte eine Verschlechterung der kognitiven Fähigkeiten in fünf Jahren. Wer sich gesund ernährte, hatte ein geringeres Risiko für geistige Abbauprozesse.

Ernährungen mit viel Obst, Gemüse, Nüssen, Soja und Fisch wurden als gesund angesehen. Im Gegensatz dazu wurden frittiertes Essen und Alkohol als ungesund eingestuft.

Stoffe wie Resveratrol in Weintrauben und Polyamine in Weizenkeimlingen und Sojabohnen werden untersucht. Sie könnten den Glukosestoffwechsel verbessern und damit die kognitiven Fähigkeiten steigern. Die Forschung zu Schlaganfall, Hirntrauma und Kognition ist noch in den Anfängen.

Herz-Kreislauf-Erkrankungen

In den 1990er Jahren kam in Frankreich die Idee auf, dass Rotwein das Herz schützen könnte. Diese Idee ist, das es die Sterblichkeitsrate bei Herzkrankheiten niedrig hält. Dabei wurde dem Resveratrol in Bezug auf die Herzgesundheit eine wichtige Rolle zugeschrieben.

Später wurden diese Annahmen jedoch in Frage gestellt. Studien fanden heraus, dass Catechin oder Alkohol möglicherweise für die Schutzfunktionen des Herzens verantwortlich sind. Es gibt keine klaren Beweise dafür, dass es Herzkrankheiten vorbeugen kann. Metaanalysen fanden keinen Einfluss auf Blutdruck oder Blutfettwerte.

Dennoch haben Forscher in Wien, Mainz und Jena entdeckt, dass es Entzündungen im Herzen hemmen kann. Resveratrol könnte also bei entzündlichen Herzkrankheiten helfen.

Quelle Erkenntnisse
Universität Wien, Universitätsmedizin Mainz, Universität Jena Resveratrol hemmt die Bildung von Entzündungsfaktoren, die Herz-Kreislauf-Erkrankungen auslösen können.
Diverse Studien Es gibt bislang keine ausreichenden Belege für eine Wirkung von Resveratrol auf Blutdruck oder Blutfettwerte.

Die Forschung zu resveratrol herzgesundheit und Herzkrankheiten ist noch im Gange. Es braucht mehr Studien, um die Wirkung von Resveratrol genau zu verstehen.

Fazit

Es ist ein Polyphenol, das in Weintrauben, Beeren und Erdnüssen vorkommt. Es hat antioxidative und entzündungshemmende Eigenschaften. Deshalb wird es auch in der Hautpflege verwendet.

In Laborstudien zeigte sich, dass Resveratrol auch den Knochenstoffwechsel beeinflussen kann. Es könnte auch Schutz gegen neurodegenerative Erkrankungen bieten.

Leider konnte die Wirksamkeit von Resveratrol bei Menschen in klinischen Studien nicht bestätigt werden. Der Forschungsstand ist noch unklar, besonders bei Langlebigkeit, Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Deshalb sollte man Resveratrol nicht zu viel nehmen.

Man sollte es besser über eine ausgewogene Ernährung mit Lebensmitteln wie Rotwein, Beeren und Nüssen aufnehmen.

Resveratrol zeigt vielversprechende Wirkungen. Aber noch mehr Forschung ist nötig, um seine Anwendung besser zu verstehen. Bis dahin ist es gut, natürliche Quellen von Resveratrol in die Ernährung einzubinden.

FAQ

Was ist Resveratrol?

Resveratrol ist eine Verbindung aus der Gruppe der Polyphenole. Es gehört zu den Phytoalexinen und hat starke antioxidative Eigenschaften.

Wo kommt Resveratrol vor?

Man findet Resveratrol in vielen Pflanzen. Besonders in der Haut von Weintrauben und im Rebstock. Auch in Himbeeren, Maulbeeren, Erdnüssen und dem Japanischen Staudenknöterich.

Welche Eigenschaften hat Resveratrol?

Resveratrol hat antioxidative und entzündungshemmende Eigenschaften. Es wird in der Hautpflege verwendet. Laborstudien zeigen auch positive Effekte auf den Knochenstoffwechsel und Schutz vor neurodegenerativen Erkrankungen.

Wie hoch ist die Bioverfügbarkeit von Resveratrol?

Die Bioverfügbarkeit von Resveratrol ist wegen der Verstoffwechselung im Körper gering. Verschiedene Methoden, um die Bioverfügbarkeit zu erhöhen, haben bislang nicht funktioniert.

Welche Risiken und Nebenwirkungen hat eine hohe Dosierung von Resveratrol?

Zu hohe Dosen von Resveratrol können Magen-Darm-Probleme verursachen. Man sollte die empfohlenen Mengen nicht überschreiten. Bei Medikamenteneinnahme sollte man sich mit dem Arzt abstimmen.

Gibt es klinische Belege für die Wirksamkeit von Resveratrol?

Die Wirksamkeit von Resveratrol bei Menschen konnte in Studien nicht bestätigt werden. Der Forschungsstand ist noch unklar, besonders bei Langlebigkeit, Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Wie kann man Resveratrol aufnehmen?

Man kann Resveratrol am besten durch eine ausgewogene Ernährung aufnehmen. Lebensmittel wie Rotwein, Beeren und Nüsse sind gut. Eine zu hohe Supplementierung wird nicht empfohlen.

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